Erbschaftssteuer des Bundes

Erbschaftssteuer des Bundes ?!

Verschiedene politische Parteien haben eine eidgenössische Volksinitiative „Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)“ lanciert. Die Unterschriftensammlung läuft. Die Sammlungsfrist läuft bis zum 16. Februar 2013.

Inhalt der Initiative

Die Initiative sieht folgendes vor:

    • Die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen durch den Bund;
    • Auf der Summe des Nachlasses und aller steuerpflichtigen Schenkungen wird einmalig ein Freibetrag von 2 Millionen Franken gewährt [ = Nachlasssteuer];
    • Bei Schenkungen ist der/die Schenker/in steuerpflichtig;
    • Zuwendungen an den Ehegatten oder eingetragene/n Partner/in sowie an steuerbefreite Institutionen sind steuerfrei;
    • Geschenke von höchstens 20‘000 Franken pro Jahr und beschenkte Person sind steuerfrei;
    • Der Steuersatz beträgt 20 Prozent;
    • Für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, die von den Erben/Beschenkten mindestens zehn Jahre weitergeführt werden, gibt es besondere Ermässigungen;
    • Die Bundeserbschaftssteuer tritt an die Stelle jener der Kantone;
    • Schenkungen und Erbvorbezüge werden rückwirkend ab 1. Januar 2012 dem Nachlass zugerechnet;
    • Zum Nachlass gehören:
    • -   Aktiven und Passiven zum Verkehrswert

      -   Steuerpflichtige Schenkungen, welche die Erblasser ausgerichtet haben

    -   Vermögenswerte in Familienstiftungen, Versicherungen usw., welche zur Umgehung der Steuer investiert worden sind
  • Bereits bezahlte Schenkungssteuern werden an die Erbschaftssteuer angerechnet.
  • Der Steuerertrag soll zu zwei Dritteln der Alters- und Hinterlassenenversicherung zukommen und zu einem Drittel den Kantonen.

Weitere Erwägungen finden Sie unter "Downloads"