Aktuelles

Wir verstärken unsere Dienstleistungsqualität und erweitern unser Angebot

Der Anteil rechtlicher Fragestellungen in der Tätigkeit des Treuhänders steigt stetig und die Spezialisierung in einzelnen Fachbereichen nimmt zu. Damit steigen sowohl Komplexität als auch Verantwortung und Risiken.

Im Interesse unserer Kunden möchten wir dieser Entwicklung Rechnung tragen und haben daher zur weiteren Verbesserung unserer Dienstleistungsqualität und als Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes eine eigene «Rechtsabteilung» etabliert. Mit der Rechtsanwaltskanzlei LEXTERNA haben wir ein Kooperationsabkommen abgeschlossen, so dass uns ab sofort sowohl für das Bearbeiten von Rechtsthemen in unserer Treuhandtätigkeit, als auch für spezialisierte Rechtsberatung feste Ressourcen von qualifizierten Juristen in unserem Hause zur Verfügung stehen. Frau Dr. iur. Fabia K. Spiess, Advokatin und Herr MLaw Ramón D. Eichenberger, Advokat, werden mit dieser Massnahme ein Teil unseres Beraterteams. Wir freuen uns sehr über diesen weiteren Schritt in Umsetzung unseres Grundsatzes, jeden Tag immer besser werden zu wollen.

Liestal, 1. Februar 2019
Duttweiler Treuhand AG
Urs Duttweiler, Verwaltungsrat

Merkblatt zum Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)

Mit Inkrafttreten des "Bundesgesetzes über die Finanzmarktinfrastruktur und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel (FinfraG)" ist das oberste Leitungs- bzw. Verwaltungsorgan erneut gefordert. Die Bestimmungen des FinfraG betreffen nicht nur die Finanzindustrie, sondern alle im Schweizer Handelsregister eingetragenen Unternehmen. Weiter zum Merkblatt...

Liestal, im Dezember 2018
Duttweiler Treuhand AG
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin

Nachlassplanung - an folgendes ist zu denken

Man schiebt sie gerne auf, die Planung des eigenen Nachlasses. Für viele Menschen ist es ein unangenehmes Thema. Oder man weiss einfach nicht genau, an welcher Ecke man beginnen soll. Lesen Sie den Artikel aus der Volksstimme vom  22.11.2018...

Liestal, im Dezember 2018
Duttweiler Treuhand AG
Michael Herrmann
Dipl. Financial Consultant FH und dipl. Bankfachmann

Neue Mehrwertsteuersätze per 01.01.2018

Mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen sind gefordert! Die Rentenreform und die damit direkt verbundene Zusatzfinanzierung der AHV über die MWST wurden abgelehnt. Damit läuft per 31. Dezember 2017 die Zusatzfinanzierung der IV aus. Gleichzeitig tritt die Zusatzfinanzierung FABI in Kraft. Ab 01.01.2018 gelten somit folgende MWST-Sätze:

Normalsatz bis 31.12.2017: 8.0% -> ab 01.01.2018: 7.7%
Sondersatz bis 31.12.2017: 3.8% -> ab 01.01.2018: 3.7%
reduzierter Satz verbleibt auf 2.5%

Auch die Saldosteuersätze verändern sich, acht von zehn Saldosteuersätzen fallen tiefer aus.

Die Satzänderung hat direkte Auswirkung auf Ihre Rechnungsstellung, Ihre Buchhaltung und auf das MWST-Abrechnungsformular. Gerne stehen wir Ihnen bei Abgrenzungsfragen und der EDV-Einrichtung neuer MWST-Codes zur Verfügung.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie mit jeder MWST-Satzanpassung Ihre Abrechnungsmethode von der effektiven Abrechnung zur Saldosteuersatzabrechnung und umgekehrt ändern dürfen? Dieser Antrag muss schriftlich und bis spätestens 60 Tage nach Beginn der Steuerperiode bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung beantragt werden. Kommen Sie auf uns zu, zusammen finden wir die optimale Lösung für Sie.


Liestal, im Oktober 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin

Neues Mehrwertsteuergesetz per 01.01.2018

Die Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes bringt für die Mehrzahl der inländischen Unternehmen keine wesentlichen Änderungen. Mit der neuen Gesetzgebung wird aber der Wettbewerbsnachteil grenznaher Unternehmungen behoben. Neu ist der weltweite Umsatz für die Begründung der Steuerpflicht massgebend. Alle Unternehmen, die entweder in der Schweiz ansässig sind oder Leistungen in der Schweiz erbringen und im In- und Ausland pro Jahr mindestens 100‘000 Franken Umsatz aus nicht von der Steuer ausgenommenen Leistungen erzielen, werden ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch mehrwertsteuerpflichtig. Bisher nicht mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen im Inland mit grenzüberschreitenden Leistungen ins Ausland, empfehlen wir die Prüfung der obligatorischen Mehrwertsteuerpflicht. Wenn Sie regelmässig Leistungen aus dem Ausland beziehen, empfehlen wir die Überprüfung der Mehrwertsteuerregistrierung Ihres ausländischen Lieferanten/Dienstleisters unter www.uid.admin.ch. Ist Ihr Lieferant/Dienstleister im Steuerregister eingetragen, entfällt allenfalls eine bisherige Bezugssteuerpflicht. Für Fragen und Steuervertretungen ausländischer Unternehmungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Liestal, im Oktober 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin

Automatischer Informationsaustausch AIA

Steuerpflichtige mit nicht deklarierten Vermögen im Ausland müssen damit rechnen, dass ihre Daten irgendwann grenzüberschreitend ausgetauscht werden.

Der AIA-Standard ist ein internationaler Standard, der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geschaffen wurde, um die Steuerflucht zu bekämpfen. Er legt fest, wie die Steuerbehörden der teilnehmenden Länder Informationen zu Finanzkonten austauschen sollen. Über 100 Länder haben sich verpflichtet, den AIA einzuführen. Die Schweiz sammelt seit dem 1. Januar 2017 Daten und wird diese im Jahr 2018 erstmals mit den teilnehmenden Ländern austauschen. Die damalige Einführung der straflosen Selbstanzeige per 1. Januar 2010 löste bereits eine erste Welle von straflosen Selbstanzeigen aus. Kriterien für die Straflosigkeit sind:

  • die Steuerbehörde hat keine Kenntnis über den Sachverhalt,

  • vorbehaltlose Zusammenarbeit der steuerpflichtigen Person mit der Steuerbehörde,

  • die steuerpflichtige Person bemüht sich um die Bezahlung der Nachsteuer.

Mit der Ankündigung des Automatischen Informationsaustausch AIA wird der Druck auf die Steuerpflichtigen weiter erhöht. Es ist anzunehmen, dass die Anzahl von straflosen Selbstanzeigen weiter steigen wird. Die neuste Mitteilung der Eidgenössischen Steuerverwaltung wird diesen Trend noch verstärken. Die Eidgenössische Steuerverwaltung lässt verlauten, dass sie die straflosen Selbstanzeigen nur noch bis 30.09.2018 straflos annehmen wird! Selbstanzeigen nach dieser Frist könnten nicht mehr straflos sein, da die Steuerverwaltung durch den Automatischen Informationsaustausch theoretisch im Wissen der Vermögenswerte sei. Wenn Sie nicht deklariertes Vermögen im Ausland besitzen, empfehlen wir Ihnen, die erstmalige straflose Selbstanzeige bis 30.09.2018 einzureichen. Der angezeigte Sachverhalt wird durch die Steuerverwaltung für die letzten 10 Jahre in einem separaten Nachsteuerverfahren erhoben und mit Verzugszinsen in Rechnung gestellt. Gerne beraten wir Sie und begleiten Sie im Verfahren.


Liestal, im Oktober 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin

Outsourcing - Inhouse

Die Anforderungen an Unternehmen nehmen aufgrund von Gesetzes und Regulierungen stetig zu. Dabei ist es zentral, dass die Mitarbeitenden in der Produktion und im Kundenkontakt über aktuelles Knowhow verfügen. Aber wie steht es mit Bereichen, die nicht direkt mit dem Verkauf zu tun haben – z.B. der Verwaltung? Verfügen Ihre Mitarbeitenden über genügend Wissen bezüglich Mehrwertsteuer, Sozialversicherungen, direkte Steuern oder der aktuellen Rechnungslegung? Eine Lösung ist die Auslagerung dieser Arbeiten an einen Treuhänder, um sicher zu gehen, dass alles korrekt verarbeitet wird und die Vorteile ausgeschöpft sind. Andererseits soll aus diversen Gründen die Arbeit im Betrieb erledigt werden (Tagesaktualität, Personalressourcen, Unterlagentransport etc.). Immer häufiger nutzen Kunden daher unser Knowhow vor Ort. In regelmässigen Abständen oder bei Bedarf besuchen unsere Fachleute die Betriebe, besprechen mit den zuständigen Personen die Unklarheiten oder erledigen diese direkt selbständig. Durch die enge Zusammenarbeit und den vertiefteren Einblick in Buchhaltung und Personaladministration können wir Verbesserungen aufzeigen und auf Missstände hinweisen, welche andernfalls bei einer Lohn- oder MWST-Kontrolle zu kostspieligen Aufrechnungen führen können. Outsourcen Sie das Spezialistenwissen an uns, aber nutzen Sie es Inhouse. Gerne präsentieren wir Ihnen eine individuelle Lösungen (Kontakt: René Zemp, Bereichsleiter Treuhand, Tel. 061 927 97 13).

Liestal, im Juni 2017 
Duttweiler Treuhand AG 
René Zemp
Dipl. Treuhandexperte

Achtung bei Liegenschaftsrenovationen!

Immer  mehr werden geltend gemachte Liegenschaftsunterhaltsaufwendungen durch die Steuerbehörden einer genauen Prüfung unterzogen. Bei grösseren Renovationen stellt sich stets die Frage, inwieweit diese werterhaltend, also steuerlich abzugsfähig, oder wertvermehrend sind.

Alle Aufwendungen, welche ein Grundstück in einen besseren Zustand versetzen haben wertvermehrenden Charakter (StGE BL 75/2005). Bei einer eigentlichen Neueinrichtung eines Gebäudes haben die Aufwendungen für die Instandstellung oder Modernisierung keinen Unterhaltscharakter und gelangen daher steuerlich nicht zum Abzug, ebenso wenig wie die Kosten für die Beseitigung einer Verwahrlosung. Nach der Praxis des Bundesgerichtes werden als wertvermehrend in diesem Falle alle Massnahmen qualifiziert, die den Ausbau erst ermöglichen bzw. alle anfallenden Kosten, die durch den Ausbau unmittelbar veranlasst werden. In diesem Zusammenhang werden deshalb oft Kosten nicht zum Abzug zugelassen, welche durch den Ersatz bestehender Gebäudeteile oder Anlagen entstanden sind. Bei grösseren Sanierungen mit Veränderungen des Objektes ist daher stets damit zu rechnen, dass nur ein Teil oder gar keine Aufwendungen zum Abzug zugelassen werden.

Da es sich bei Liegenschaftsunterhaltskosten um einen sogenannten steuermindernden Tatbestand handelt, liegt die Beweislast für den Charakter der Aufwendungen beim Steuerpflichtigen. Es ist daher wichtig, Beweise zu schaffen und zu sichern. Daher empfehlen wir bei Bauvorhaben folgende Vorkehrungen zu treffen:

  1. Fotografieren Sie den Zustand der Liegenschaft vor Beginn der Renovation.
  2. Fotografieren Sie den Fortgang der Renovationsarbeiten.
  3. Achten Sie darauf, dass die Handwerker in ihren Rechnungen auch die Demontage und den Ersatz von Bausubstanz, festmontierten Anlagen usw. klar und erkennbar aufführen.
  4. Trennen Sie, soweit dies möglich ist, die reinen Unterhalts- und Renovationsarbeiten von den grossen Sanierungen mit Nutzenerweiterungen.
  5. Wenn Sie einen Bauleiter oder Architekten für die Renovation zuziehen, bemächtigen Sie sich Kopien seiner Planungsgrundlagen (Pläne, Skizzen, Ausschreibungsunterlagen u./o.dgl.)
  6. Wenn das Gebäude von der Gebäudeversicherung neu geschätzt wird, lassen Sie sich eine Kopie des Schätzungsprotokolls aushändigen.
  7. und sonstige geeignete Massnahmen zur Dokumentation der gemachten Arbeiten

Alle diese Vorkehrungen versetzen Sie in die Lage, der Steuerbehörde darzulegen, welche Renovationsarbeiten geleistet worden und gegebenenfalls abzugsfähig sind. Die Beweislosigkeit geht immer zu Lasten des Beweispflichtigen. Ohne Beweisgrundlagen werden Sie allfällige Aufrechnungen in der Veranlagungsverfügung hinnehmen müssen. 

Liestal, im Juni 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Urs Duttweiler
Dipl. Steuerexperte
Dipl. Treuhandexperte

Teilrevision Mehrwertsteuergesetz per 01.01.2018

Der Bundesrat setzte in seiner Sitzung vom 2. Juni 2017 das teilrevidierte Mehrwertsteuergesetz per 01.01.2018 in Kraft. Mit der Teilrevision werden im wesentlichen mehrwertsteuerbedingte Wettbewerbsnachteile inländischer Unternehmen abgebaut. Folgend die wichtigsten Neuerungen:

  • Neu werden Unternehmungen im Inland registrierungspflichtig, wenn die steuerbare Leistung im In- und Ausland CHF 100‘000 übersteigt. Steuerpflichtig wird die steuerbare Inlandleistung.

  • Neu werden Unternehmungen im Ausland registrierungspflichtig, wenn die steuerbare Leistung im In- und Ausland CHF 100‘000 übersteigt. Steuerpflichtig wird die steuerbare Inlandleistung.

  • Durch die Registrierungspflicht von Unternehmungen im Ausland, kann die Beurteilung der Bezugssteuer ändern.

  • Neu findet auf Sammlerstücke wie Kunstgegenstände, Antiquitäten und dergleichen die Margenbesteuerung und nicht der Abzug fiktiver Vorsteuern Anwendung.

  • Die Anwendung zum Abzug fiktiver Vorsteuern wurde erweitert. Die Verwendungseinschränkung ist aufgehoben.

  • Neu kann die freiwillige Versteuerung (Option auf ausgenommenen Leistungen), auch ohne offenes Ausweisen der Steuer gegenüber der Kundschaft, durch Deklaration in der Mehrwertsteuerabrechnung erfolgen.

  • Das Gemeinwesen ist von der Steuerpflicht befreit, solange weniger als CHF 100’000 Umsatz pro Jahr aus steuerbaren Leistungen an Nichtgemeinwesen stammen (vorher CHF 25'000).

! Wichtig für Privatpersonen !
  • Werkvertragliche Lieferungen aus dem Ausland wurden bei Nicht-Steuerpflichtigen nur mit Aufforderung der Mehrwertsteuerverwaltung erhoben. Ab 01.01.2018 entfällt die Aufforderungspflicht. Somit kann z.B. eine Malerarbeit einer ausländischen Unternehmung für eine Privatperson unangenehme Mehrwertsteuerfolgen nach sich ziehen!

Zudem wird mit der Volksabstimmung (Altersvorsorge 2020) am 24.09.2017 klar, ob die derzeitigen Mehrwertsteuersätze per 01.01.2018 angepasst werden müssen. Wir empfehlen, Offerte, Verträge, Kataloge usw. mit dem Hinweis „zuzüglich aktuell gültige Mehrwertsteuer, zurzeit 8.0%“ (resp. 2.5%, 3.8%) zu versehen. Werden die Steuersätze geändert, müssen auch die Buchhaltungssysteme angepasst werden!

Bei jeder Veränderung oder Neuerung können sich neue Vor- und Nachteile ergeben. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Vorteile auszuschöpfen und die Nachteile zu beseitigen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


Liestal, im Juni 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin