Aktuelles

Outsourcing - Inhouse

Die Anforderungen an Unternehmen nehmen aufgrund von Gesetzes und Regulierungen stetig zu. Dabei ist es zentral, dass die Mitarbeitenden in der Produktion und im Kundenkontakt über aktuelles Knowhow verfügen. Aber wie steht es mit Bereichen, die nicht direkt mit dem Verkauf zu tun haben – z.B. der Verwaltung? Verfügen Ihre Mitarbeitenden über genügend Wissen bezüglich Mehrwertsteuer, Sozialversicherungen, direkte Steuern oder der aktuellen Rechnungslegung? Eine Lösung ist die Auslagerung dieser Arbeiten an einen Treuhänder, um sicher zu gehen, dass alles korrekt verarbeitet wird und die Vorteile ausgeschöpft sind. Andererseits soll aus diversen Gründen die Arbeit im Betrieb erledigt werden (Tagesaktualität, Personalressourcen, Unterlagentransport etc.). Immer häufiger nutzen Kunden daher unser Knowhow vor Ort. In regelmässigen Abständen oder bei Bedarf besuchen unsere Fachleute die Betriebe, besprechen mit den zuständigen Personen die Unklarheiten oder erledigen diese direkt selbständig. Durch die enge Zusammenarbeit und den vertiefteren Einblick in Buchhaltung und Personaladministration können wir Verbesserungen aufzeigen und auf Missstände hinweisen, welche andernfalls bei einer Lohn- oder MWST-Kontrolle zu kostspieligen Aufrechnungen führen können. Outsourcen Sie das Spezialistenwissen an uns, aber nutzen Sie es Inhouse. Gerne präsentieren wir Ihnen eine individuelle Lösungen (Kontakt: René Zemp, Bereichsleiter Treuhand, Tel. 061 927 97 13).

Liestal, im Juni 2017 
Duttweiler Treuhand AG 
René Zemp
Dipl. Treuhandexperte

Achtung bei Liegenschaftsrenovationen!

Immer  mehr werden geltend gemachte Liegenschaftsunterhaltsaufwendungen durch die Steuerbehörden einer genauen Prüfung unterzogen. Bei grösseren Renovationen stellt sich stets die Frage, inwieweit diese werterhaltend, also steuerlich abzugsfähig, oder wertvermehrend sind.

Alle Aufwendungen, welche ein Grundstück in einen besseren Zustand versetzen haben wertvermehrenden Charakter (StGE BL 75/2005). Bei einer eigentlichen Neueinrichtung eines Gebäudes haben die Aufwendungen für die Instandstellung oder Modernisierung keinen Unterhaltscharakter und gelangen daher steuerlich nicht zum Abzug, ebenso wenig wie die Kosten für die Beseitigung einer Verwahrlosung. Nach der Praxis des Bundesgerichtes werden als wertvermehrend in diesem Falle alle Massnahmen qualifiziert, die den Ausbau erst ermöglichen bzw. alle anfallenden Kosten, die durch den Ausbau unmittelbar veranlasst werden. In diesem Zusammenhang werden deshalb oft Kosten nicht zum Abzug zugelassen, welche durch den Ersatz bestehender Gebäudeteile oder Anlagen entstanden sind. Bei grösseren Sanierungen mit Veränderungen des Objektes ist daher stets damit zu rechnen, dass nur ein Teil oder gar keine Aufwendungen zum Abzug zugelassen werden.

Da es sich bei Liegenschaftsunterhaltskosten um einen sogenannten steuermindernden Tatbestand handelt, liegt die Beweislast für den Charakter der Aufwendungen beim Steuerpflichtigen. Es ist daher wichtig, Beweise zu schaffen und zu sichern. Daher empfehlen wir bei Bauvorhaben folgende Vorkehrungen zu treffen:

  1. Fotografieren Sie den Zustand der Liegenschaft vor Beginn der Renovation.
  2. Fotografieren Sie den Fortgang der Renovationsarbeiten.
  3. Achten Sie darauf, dass die Handwerker in ihren Rechnungen auch die Demontage und den Ersatz von Bausubstanz, festmontierten Anlagen usw. klar und erkennbar aufführen.
  4. Trennen Sie, soweit dies möglich ist, die reinen Unterhalts- und Renovationsarbeiten von den grossen Sanierungen mit Nutzenerweiterungen.
  5. Wenn Sie einen Bauleiter oder Architekten für die Renovation zuziehen, bemächtigen Sie sich Kopien seiner Planungsgrundlagen (Pläne, Skizzen, Ausschreibungsunterlagen u./o.dgl.)
  6. Wenn das Gebäude von der Gebäudeversicherung neu geschätzt wird, lassen Sie sich eine Kopie des Schätzungsprotokolls aushändigen.
  7. und sonstige geeignete Massnahmen zur Dokumentation der gemachten Arbeiten

Alle diese Vorkehrungen versetzen Sie in die Lage, der Steuerbehörde darzulegen, welche Renovationsarbeiten geleistet worden und gegebenenfalls abzugsfähig sind. Die Beweislosigkeit geht immer zu Lasten des Beweispflichtigen. Ohne Beweisgrundlagen werden Sie allfällige Aufrechnungen in der Veranlagungsverfügung hinnehmen müssen. 

Liestal, im Juni 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Urs Duttweiler
Dipl. Steuerexperte
Dipl. Treuhandexperte

Teilrevision Mehrwertsteuergesetz per 01.01.2018

Der Bundesrat setzte in seiner Sitzung vom 2. Juni 2017 das teilrevidierte Mehrwertsteuergesetz per 01.01.2018 in Kraft. Mit der Teilrevision werden im wesentlichen mehrwertsteuerbedingte Wettbewerbsnachteile inländischer Unternehmen abgebaut. Folgend die wichtigsten Neuerungen:

  • Neu werden Unternehmungen im Inland registrierungspflichtig, wenn die steuerbare Leistung im In- und Ausland CHF 100‘000 übersteigt. Steuerpflichtig wird die steuerbare Inlandleistung.

  • Neu werden Unternehmungen im Ausland registrierungspflichtig, wenn die steuerbare Leistung im In- und Ausland CHF 100‘000 übersteigt. Steuerpflichtig wird die steuerbare Inlandleistung.

  • Durch die Registrierungspflicht von Unternehmungen im Ausland, kann die Beurteilung der Bezugssteuer ändern.

  • Neu findet auf Sammlerstücke wie Kunstgegenstände, Antiquitäten und dergleichen die Margenbesteuerung und nicht der Abzug fiktiver Vorsteuern Anwendung.

  • Die Anwendung zum Abzug fiktiver Vorsteuern wurde erweitert. Die Verwendungseinschränkung ist aufgehoben.

  • Neu kann die freiwillige Versteuerung (Option auf ausgenommenen Leistungen), auch ohne offenes Ausweisen der Steuer gegenüber der Kundschaft, durch Deklaration in der Mehrwertsteuerabrechnung erfolgen.

  • Das Gemeinwesen ist von der Steuerpflicht befreit, solange weniger als CHF 100’000 Umsatz pro Jahr aus steuerbaren Leistungen an Nichtgemeinwesen stammen (vorher CHF 25'000).

! Wichtig für Privatpersonen !
  • Werkvertragliche Lieferungen aus dem Ausland wurden bei Nicht-Steuerpflichtigen nur mit Aufforderung der Mehrwertsteuerverwaltung erhoben. Ab 01.01.2018 entfällt die Aufforderungspflicht. Somit kann z.B. eine Malerarbeit einer ausländischen Unternehmung für eine Privatperson unangenehme Mehrwertsteuerfolgen nach sich ziehen!

Zudem wird mit der Volksabstimmung (Altersvorsorge 2020) am 24.09.2017 klar, ob die derzeitigen Mehrwertsteuersätze per 01.01.2018 angepasst werden müssen. Wir empfehlen, Offerte, Verträge, Kataloge usw. mit dem Hinweis „zuzüglich aktuell gültige Mehrwertsteuer, zurzeit 8.0%“ (resp. 2.5%, 3.8%) zu versehen. Werden die Steuersätze geändert, müssen auch die Buchhaltungssysteme angepasst werden!

Bei jeder Veränderung oder Neuerung können sich neue Vor- und Nachteile ergeben. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Vorteile auszuschöpfen und die Nachteile zu beseitigen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


Liestal, im Juni 2017
Duttweiler Treuhand AG 
Nicole Ziegler
Dipl. Treuhandexpertin

Wir gratulieren zum Diplom als Treuhandexpertin

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Nicole Ziegler hat die Eidgenössischen Diplomprüfungen zur Diplomierten Treuhandexpertin erfolgreich bestanden. Sie darf nun den Titel Diplomierte Treuhandexpertin tragen.

Wir gratulieren unserer Kollegin von Herzen zu Ihrem Erfolg und sind stolz, eine weitere Expertin in unserem Team zu wissen. Expertin war Nicole Ziegler für uns vorher schon, aber nun darf sie auch den Titel dazu tragen. Sie hat die Ausbildung in einer sehr anforderungsreichen Zeit bewältigt und sich als wahrhaft belastbar und kompetent erwiesen.

Nicole Ziegler ist seit dem 1. Oktober 2001 Mitglied unseres Teams und seit dem Jahre 2006 auch Mitglied unserer Geschäftsleitung. Im Juni dieses Jahres ist sie zur Partnerin geworden und damit Miteigentümerin unserer Unternehmensgruppe.

Wir freuen uns riesig über den verdienten Erfolg von Nicole Ziegler.

Liestal, 25. Juli 2016
Urs Duttweiler
Duttweiler Holding AG
Duttweiler Treuhand AG
Duttweiler & Partner Wirtschaftsprüfung AG
Duttweiler + Herrmann AG

Alles was wir tun, leisten wir für unsere Kunden!

Aus Geschäftsleitungsmitgliedern werden Partner

GL Partner 16.08.2016 012 verkleinert An dieser Stelle darf ich Ihnen mitteilen, dass Sie auf obigem Bild nicht mehr nur die Geschäftsleitung der Duttweiler Treuhand - Gruppe sehen, sondern nunmehr deren neuen Partnerkreis. Am 20. Juni 2016 sind

Michael Herrmann, Dipl. Financial Consultant FH, Dipl. Bankfachmann
René Zemp, Dipl. Treuhandexperte

Nicole Ziegler, Dipl. Treuhandexpertin

Aktionäre der Duttweiler Holding AG und damit Geschäftspartner geworden. Die neuen Partner sind schon seit einigen Jahren in der operativen Leitung tätig und haben nun ein starkes Zeichen für ein langfristiges nicht nur persönliches, sondern auch finanzielles Engagement gesetzt. Damit ist eine Stütze für eine erfolgreiche Zukunft weiter gestärkt worden, nämlich die Gewährleistung langfristiger, erfahrener und kompetenter Ansprechpartner für unsere Kunden. Die Partner werden auf Jahre hinaus die Gesichter unserer Unternehmung sein. Obwohl ich noch einige Jahre an Bord zu bleiben gedenke, ist die Partnerschaft ein weiterer Schritt hinsichtlich meiner Nachfolge in Beteiligung und in Funktionen. Waren die neuen Partner auch bisher bereits in allen operativen und strategischen Entscheidungen involviert, so werden die Führungsaufgaben nun noch weiter auf die Schultern der Partner verlegt. Aus drei engagierten Mitarbeitenden sind also eine Unternehmerin und zwei Unternehmer geworden, die mit ihrer Person und ihrem Geld für unser Unternehmen einstehen. Das soll auch unseren Kunden veranschaulichen, dass wir gemeinsam die Verantwortung übernehmen und die Herausforderungen der Zukunft annehmen wollen. Das freut mich ausserordentlich und motiviert mich, mit meinen neuen Partnern gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Meinen neuen Partnern danke ich von Herzen für die bisher geleisteten Dienste und ihre langjährige Loyalität.

Alles was wir tun, leisten wir für unsere Kunden!

Liestal, 12. Juli 2016
Urs Duttweiler
Dipl. Steuerexperte
Dipl. Treuhandexperte
Duttweiler Holding AG
Duttweiler Treuhand AG
Duttweiler & Partner Wirtschaftsprüfung AG
Duttweiler + Herrmann AG

Duttweiler Gruppe stärkt Wirtschaftsprüfung

Roth Gideon verkleinert  Gideon Roth

Die Leitung der Duttweiler Gruppe freut sich, mit Gideon Roth einen erfahrenen und diplomierten Wirtschaftsprüfer gewinnen zu können, der mit der Leitung der Wirtschaftsprüfung betraut ist. Er wird unterstützt durch die bewährten Teammitglieder Ileana Heuer und Stefan Tschudin.

Die ganze Duttweiler Gruppe wünscht Gideon Roth von Herzen alles Gute und viel Erfolg in der neuen Aufgabe.


 

Neuer Fachmann im Treuhandbereich

Knecht Michele GIL 

Michele Knecht

Mit dem Liestaler Michele Knecht konnte die Duttweiler Gruppe einen jungen Fachmann für den Bereich Treuhand gewinnen. Der 25-Jährige hat 2015 erfolgreich die Ausbildung zum Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen.

Die Geschäftsleitung und das gesamte Team begrüsst Michele Knecht herzlich im Unternehmen und wünscht ihm viel Erfolg und Befriedigung bei den herausfordernden Aufgaben.




Duttweiler Treuhand AG
Geschäftsleitung
Liestal, im Mai 2016

Die beste Steuerberatung beginnt mit der Steuerplanung

Es ist wieder soweit. Zehntausende von Steuererklärungen werden im Baselbiet ausgefüllt und bei den Steuerbehörden in den Gemeinden oder beim Kanton eingereicht.

Ob die Deklaration durch den Steuerpflichtigen selber erfolgt oder durch einen Profi, unsere langjährige Erfahrung zeigt eines deutlich, je genauer und sorgfältiger eine Steuererklärung ausgefüllt wird, desto weniger Probleme und Aufwand folgenden danach. Denn, die Chancen auf Erfolg beim Ergreifen von Rechtsmittel sind beschränkt. Rund 95 Prozent der Einsprachen werden abgewiesen. Nach Weiterzug an die Steuerrekurskommission ist die Ablehnungsquote wiederum 75 bis 80 Prozent, beim nachfolgenden Steuergericht und dann dem Bundesgericht jeweils sogar rund 90 Prozent. Dabei müssen die Kostenfolgen auch noch berücksichtigt werden.

Die Kreativität macht den Unterschied

Der Wirtschaftsprüfer arbeitet den ganzen Tag mit Zahlen und das sei staubtrocken, wird gemeinhin angenommen. Darauf pflege ich etwas humoristisch zu antworten, dass ich mich ganz im Gegenteil mit Interpretationen, Abwägungen und vor allem Argumenten beschäftige und gar nicht so sehr mit Zahlen; und dies erfordere sogar äusserste Kreativität. Sie zweifeln?

Lassen Sie mich Ihnen anhand eines aktuellen Beispiels aufzeigen, warum ich behaupte, dass Wirtschaftsprüfung viel weniger mit Zahlen als mit Kreativität zu tun hat, als Nichtberufsangehörige glauben wollen.